PASSUNG – wer oder was passt und was passt wem wann und wo nicht? Und wie lange? Und mit welchen Folgen? Passungsprozesse zwischen Individuum und gesellschaftlichen Normen – ERZIEHUNG, PÄDAGOGIK, BILDUNG, FAMILIENLEBEN, ARBEITSUMGEBUNGEN, PARTNERSCHAFTEN, MUSIK, SPIEL(regeln) – stets geht es um PASSUNG zwischen sich nicht selten widerstrebenden Interessen und Dynamiken.

SPIELEN: Friedlich, geordnet, spaßige, fröhliche Zustände trotz widerstrebender Interessen und Dynamiken

ANPASSEN im sozialen Kontext bedeutet, dass Menschen versuchen, sich so zu verhalten, dass sie den Erwartungen und Regeln entsprechen, die in ihrer Umgebung als „normal“ oder akzeptabel gelten. Duch ZUGEHÖRIGKEIT und PASSUNG als ERLEBTE HARMONIE, in Gestalt Gesundheit und Wohlbefinden zu erfahren, zu erLEBEN, in balancierter Passung, mal mehr, mal weniger, im EINKLANG mit mir in und mit meinem Umfeld.

PASSUNG ein universeller Aspekt im Leben.

PASSUNGSPROZESSE nehmen in verschiedenen Lebensbereichen und Kulturen – auch in der Kultur einer Familie innerhalb nationaler Kulturkreise – unterschiedliche Formen annehmen.

Das Verbergen persönlicher Bedürfnisse, Neigungen und Interessen durch Unterdrücken, Camouflieren und Maskieren, vor allem um nicht negativ aufzufallen oder um sozialen Druck zu vermeiden, kommt „in den besten Familien“ vor – ÜBERALL. TÄGLICH. STUNDENLANG…

Zwischen sich einfach gegebenen Regeln anpassen, wie wir es im VERKEHR tun – unterschiedliche, auseinanderdriftende Ziele – und sehen darin mindestens den Sinn der eigenen Sicherheit. Wenn wir SPIELEN halten wir uns an die REGELN, damit es funktioniert. Und hier bringt es sogar Spaß, die unterschiedlichen Interessen, jeweils eigenwilligen Strebungen, wodurch sich widerstrebende Dynamiken zwischen den Spielenden entwickeln. IN DER REGEL ohne Konflikte, sondern mit SPAß, FROHSINN, HEITERKEIT.

Ständige Anstrengung im Alltag allerdings, den eigenen und/oder den Erwartungen in der umgebenden Umwelt, gerecht zu werden, kann mehr oder weniger, über länger oder eben auch nur kurz erfolgreich gelingen: Je mehr die Strebungen auseinanderdriften, nicht miteinander übereinstimmen oder gar weder vernunftgemäß noch intuitiv und temporär

Hinderlich einflussnehmende Faktoren – wie wenig oder gar nicht zu vereinende, sich gar widerstrebende Aspekte führen zu emotionaler und geistiger Erschöpfung, wiederkehrende Erschöpfungszustände. Diese wiederum als „Schwäche“, als etwas, was zu verhindern gilt und wenn „da“, dann am besten gleich wieder weg oder nicht sichtbar werden lassen, da dies wenig Akzeptanz finden wird – weder i eigenen noch im Bewertungsschema des sozialen Umfelds…

BURN(T)-OUT wiederkehrende depressive Phasen, bis hin zu (chronifizierten) psychosomatischen Beeinträchtigungen und Funktionsstörungen kommt wie …..

Wenn diese ständigen Anstrengungen weiter anhalten, damit nun wiederum das Bild eines VOLL FUNKTIONSFÄHIGEN MENSCHEN dargestellt werden kann, um nun nicht das BILD eines „nicht fähigen“, nicht „richtig“ funktionieren, krank werden, Vitalfunktionen zunehmend GESTÖRT sind wie BLUT-DRUCK, MAGEN-SÄURE, „gestörten“ aufrechterhalten werden, bauen sich Frustration und einem Gefühl der Unzufriedenheit führen, anstrengen, erschöpfen und bllabkaaa… SYMPTOME

Schade, denn so sind wir weit davon entfernt, PASSFÄHIGEN SUPPORT zu gestalten und auch so das DILEMMA auf persönlicher und gesamtgesellschaftlicher Ebene seinen Lauf nimmt: Produktivität sinkt, Wert sinkt, BIP sinkt….

Und was erwarten wir jetzt? SCHNELL GESUND = FUNKTIONSFÄHIG werden und deine Funktion in der gesellschat, nämlich Bruttoinlandpriduktivitätsindex stärken und steigern

Ein einfühlsamer Einblick in das Leben von Menschen, die als Hikikomori leben. Interviews mit Betroffenen, Angehörigen und Experten beleuchten Hintergründe…

Hikikiomori („sich einschließen“), ursprünglich als Phänomen in Japan beobachtet, beschreibt Menschen, die sich über längere Zeiträume freiwillig sozial isolieren. Sie vermeiden oder weigern sich unter Leute zu gehen, in die Schule oder ins Büro. Ursprünglich als ein Problem der modernen japanischen Gesellschaft betrachtet, zeigt sich Hikikomori heute weltweit und stellt eine ernste Herausforderung für Betroffene und ihre Familien dar. Moderne, technologiegestützte Lebensweisen und die zunehmende soziale Anforderungen verstärken einflussnehmende Bedingungen.

In Japan gibt es mittlerweile spezielle Programme und Einrichtungen, die sich auf die Reintegration von Hikikomori konzentrieren. Diese Programme bieten psychologische Unterstützung, berufliche Schulungen und fördern soziale Interaktionen in einem sicheren Umfeld. Ein Beispiel ist die Organisation „New Start“, die Betroffenen hilft, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Hikikomori als kulturspezifisches Phänomen japanischer Familien. Sie beleuchtet die gesellschaftlichen Faktoren, die zur Entstehung von Hikikomori beitragen, wie Kollektivismus, sozialer Druck, das Bildungssystem und familiäre Strukturen.

Die Arbeit zeigt, wie das japanische Familiensystem die Entstehung von Hikikomori begünstigen kann.

Neurodiversität und soziale Isolation –

„Welche Verbindungen zwischen Hikikomori und „neurodivergenten“ Zuständen sehen Sie und andere Fachleute?“

Die Verbindungen zwischen Hikikomori und Neurodiversität, „neurotypischen“ und „neurodivergenten“ Lebensentwürfen, gesellschaftlichen Normen und individuellen Bedürfnissen sind nicht „neu“ – sichtbar machen und erLEBBAR, im Alltag spürbar machen, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema schärfen und passfähige VERBINDUNG offerieren. ONLINE. OFFLINE. ANALOG. DIGITAL.

JETZT. DIREKT. UNBÜROKRATISCH.

Die Kraft der Worte – lasst uns sie nutzen, um positive Veränderungen anzustoßen und echte Verbindungen zwischen den Menschen zu fördern. 🖖

UMGANGSSPRACHE – wie sprechen wir eigentlich im Umgang MITeinander?

…. mehr dazu demnächst….. // „Umgangssprache“ und wie (latenter) Ableismus unser Selbst- und Fremdbild prägt >>

ABLEISMUS & SANEISMUS in der ÖFFENTLICHKEIT…

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